Effektivzins vs. Sollzins: Unterschied einfach erklärt
Beim Kreditvergleich stoßen Sie immer auf zwei Zahlen: Sollzins und Effektivzins. Wer nur den Sollzins betrachtet, riskiert, ein scheinbar günstiges Angebot zu wählen – und am Ende mehr zu zahlen.
Was ist der Sollzins?
Der Sollzins (auch Nominalzins) ist der reine Zinssatz für das geliehene Kapital. Er enthält in der Regel keine Nebenkosten wie Vermittlungsgebühren oder bestimmte Kontoführungsentgelte.
Was ist der Effektivzins?
Der effektive Jahreszins zeigt die tatsächlichen jährlichen Kosten des Kredits – inklusive der meisten Pflichtnebenkosten. Deshalb ist er die wichtigste Kennzahl für den Vergleich.
Angebot A: Sollzins 4,9% – Effektivzins 5,8%
Angebot B: Sollzins 5,2% – Effektivzins 5,4%
Auf den ersten Blick wirkt A günstiger. Beim Effektivzins ist B klar besser.
Warum der Effektivzins für SEO & Vergleich entscheidend ist
Wer „Kredit vergleichen“ googelt, will die echte Belastung sehen. Der Effektivzins macht Angebote vergleichbar – unabhängig davon, wie Banken den Sollzins vermarkten. Nutzen Sie ihn immer als Hauptkriterium.
Was fließt in den Effektivzins ein?
- Sollzins
- üblicherweise Vermittlungs- und Abschlusskosten
- bestimmte laufende Kreditkosten
Nicht immer enthalten: optionale Restschuldversicherungen. Diese können die Gesamtkosten stark erhöhen – prüfen Sie sie separat.
Praktischer Vergleich in 3 Schritten
- Effektivzins der Angebote notieren
- Monatliche Rate und Gesamtrückzahlung berechnen
- Optionale Versicherungen und Sondertilgungsrechte separat bewerten
Mit unserem Online-Kreditrechner können Sie verschiedene Zinssätze und Laufzeiten direkt durchspielen.
Häufig gestellte Fragen
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