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Immobilienkredit: Monatliche Rate berechnen & verstehen

Juli 2026 | 9 Min. Lesezeit

Die monatliche Rate eines Immobilienkredits ist oft die größte Fixkostenposition im Haushalt. Wer Haus oder Wohnung kaufen will, sollte Rate, Zinsbindung und Tilgung genau verstehen – bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird.

Woraus besteht die Immobilienkredit-Rate?

Bei einem Annuitätendarlehen setzt sich die Rate aus Zinsanteil und Tilgungsanteil zusammen. Am Anfang ist der Zinsanteil hoch; mit der Zeit steigt der Tilgungsanteil.

Beispiel: Rate für verschiedene Kaufpreise

Annahme: 80% Finanzierung, 3,5% Sollzins, 2% Anfangstilgung

300.000€ Immobilie → Darlehen 240.000€ → Rate ca. 1.100€/Monat

400.000€ Immobilie → Darlehen 320.000€ → Rate ca. 1.467€/Monat

500.000€ Immobilie → Darlehen 400.000€ → Rate ca. 1.833€/Monat

Neben der Kreditrate kommen Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, Renovierung) und laufende Wohnkosten hinzu.

Eigenkapital senkt die Rate spürbar

Mehr Eigenkapital bedeutet weniger Darlehenssumme und oft bessere Konditionen. Viele Banken erwarten mindestens 10–20% Eigenkapital plus Kaufnebenkosten.

Tilgung: Schneller schuldenfrei oder niedrige Rate?

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Zinsbindung beachten

Typisch sind 5, 10 oder 15 Jahre Zinsbindung. Längere Bindung gibt Planungssicherheit, kann aber etwas teurer sein. Planen Sie rechtzeitig die Anschlussfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

1. Wie hoch darf die Immobilienrate sein?
Viele Experten empfehlen, dass die Rate idealerweise unter 30–35% des Nettoeinkommens liegt – abhängig von Lebenshaltungskosten.
2. Was ist der Unterschied zu einem Ratenkredit?
Immobilienkredite sind grundschuldgesichert, länger und meist deutlich zinsgünstiger.
3. Kann ich Sondertilgungen leisten?
Oft ja, z. B. 5% der Restschuld pro Jahr – das verkürzt die Laufzeit spürbar.

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